BC Berolina Sterne EV.

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Wünsch dir Was!

Wünsch dir Was!

Satirisch  kritisch  spaßig

Auf dieser Seite möchte ich Dinge aufgreifen, die auffallen, wünschenswert,lustig oder völlig illusorisch sind.

Wie die einzelnen Meldungen zu werten sind, bleibt dem Betrachter überlassen!

Verantwortlich: Norbert Rohde

Meldung vom 11.11.: Präsidium legt Regelung für die Zählweisen von Höchstserien fest!

 

Kürzlich eingegangene Anträge bewogen das Präsidium das Wirrwarr um die unterschiedliche Auslegung von Trainingshöchstleistungen

verbindlich festzulegen.

Ab sofort nimmt der Spieler den tatsächlichen Wert seiner Höchstleistung (den er aber für sich behält), schätzt den seines Gesprächspartners ein und zieht diesen von seinem Wert ab. Kommt hierbei eine negative Zahl heraus, addiert er sein Alter hinzu und zieht das seines Gegenübers davon ab. Sollte diese Zahl immer noch im negativen Bereich liegen, kehrt er die letzte Verfahrenweise um.

Anschließend wird die Anzahl der Billardjahre des Spielers halbiert und vom Ergebnis abgezogen. Ist diese Zahl gefühlt zu niedrig kann stattdessen auch das Lebensalter geteilt durch 2 genommen werden. Die hierbei erzielte Summe ergibt die offizielle Höchstleistung.

 

Im Zuge dieser Neuregelung gratuliert das Präsidium Klaus Mende und Heinz Döbler zur jeweiligen Höchstserie von „56“.

Meldung vom 10.09.: Stiftung Warentest prüft Lärmverträglichkeit beim Billard!

 

Anonyme Sponsoren gaben kürzlich bei der Stiftung Warentest eine Studie in Auftrag, inwieweit sich Lärm beim Trainings/– und Turnierbetrieb positiv auf die Turnierleistung auswirken kann.

Hierzu wurden 10 Clubs besucht und heimlich einer Geräuschpegelmessung unterzogen. Anschließend wurden die verschiedenen Spieler in ihrer Leistung bei offiziellen Auftritten beobachtet und einer Auswertung unterzogen.

Ein Teilergebnis ergab, dass sensiblere Spieler nicht turnierhärter wurden, aber dafür im Privatleben ihre Dünnhäutigkeit ablegten. Die damit einhergehende Steigerung der Scheidungsrate beträgt 15%.

Diejenigen, denen der Lärm nichts ausmachte, waren zu 40% schwerhörig, zu 20 % Hardrocker und zu 2% Billardspieler.

80% der „Kiebitze“ wurden durch selbst verursachten Lärm innerhalb der Testphase um 3 Zehntel stärker und hatten innerhalb der Turniere einen unmessbaren Informationsgewinn. Ihre Beliebtheitsskala sank bei den Spielern auf den Wert 5 (von 100), stieg aber bei den anderen Störenfrieden um 70 Punkte.

Unbestätigten Informationen zu Folge haben sich bereits 7 Weltranglistenspieler die Trommelfälle durchstechen lassen.

 

 

Meldung vom 02.06.: UMB schafft „Durchstoß“ ab.

 

Analog der Verrohung der gesellschaftlichen Umgangsformen und angesichts des Lebensmottos:“ Wo kein Kläger, da ein Richter“ hat sich die UMB als erster Weltverband entschlossen, den Durchstoß zuzulassen.

Das Gremium sah sich zu diesem Schritt gezwungen, da weltweit nur noch 2 Schiedsrichter die Frage, ob ein Peitschenstoß als Durch-

stoß gewertet wird, mit „ja“ beantworten konnten.

Die letzten gesichteten Billardästheten und Regelkundigen stimmten der Neuerung resignierend zu, da sie sich den ständigen Anfeindungen der „schmerzlosen“ Rüpel entziehen wollen.

Als Teilerfolg wird gewertet, dass ein nachgewiesenes dreifaches Berühren des Spielballes bisher noch verboten ist.

 

Insiderinformationen zu Folge soll bereits darüber nachgedacht werden, bei Bandennachläufern allein dem Spieler das Recht auf Entscheidung, „war er oder nicht“, zuzusprechen.

 

 

Meldung vom 01.06.: „Auf das Material kommt es an“

 

Die neutralen Firmen Adam und Buffalo haben Erkenntnisse erlangt, dass Spieler mit einer umfassenden Sammlung an Billard-Equipement auch in der Weltrangliste ganz vorn sind.

Vielerorts geht deshalb der Trend eindeutig zum „Drittqueue“, was nicht nur hier nicht bekannte Firmen vorwärts bringt, sondern in langweiligen Phasen, z.B. während der Wartezeiten in Turnieren“, einen nahezu unermesslichen Gesprächsbedarf bringt.

 

Warum Spieler, die seit Jahren oder Jahrzehnten mit ein und demselben Queue spielen, ebenfalls erfolgreich sind, wird damit begründet,

dass sich das Material dem Spieler anpasst und den Fehlerteufel selbsttätig korrigiert (sog. Haustierphänomen).

Dies geschieht jedoch nur bis zu einem gewissen Punkt, weshalb zur Optimierung zusätzliches Material unbedingt erforderlich ist.

 

 

Meldung vom 12.05.: „Zuschauer sehen besser“

 

Sensation bei Ruhnke, Apollo und Fielmann!

Diese Firmen haben jetzt eine Sehhilfe entworfen, die es ab sofort auch jedem Spieler ermöglicht, Dessins genauso deutlich zu erkennen, wie die Zuschauer in 12 Metern Entfernung.

Es handelt sich hierbei um das Modell „Fata Morgana“, welches die natürlichen Eigenschaften des Auges unterstützt und selbst bei Halblinden den „Adleraugeneffekt“ erzeugt.

Die Spieler, die eine derartige Sehhilfe tragen, müssen sich daran gewöhnen, zukünftig so scharf zu sehen, dass bei genauer Betrachtung des Tuches mögliche Krankheiten der Seidenraupe, die das Rohmaterial lieferte, erkennbar sind!